Folgen der Krankheit und der Therapie

Von den Kindern, die bis ins Erwachsenenalter am Leben bleiben, haben laut einer Studie des St. Jude Children’s Research Hospital 98% als Erwachsene eine chronische Krankheit. Verursacht allerdings meist nicht durch den Krebs selbst, sondern durch die Behandlungen, die das Kind durchlaufen musste. Die geläufigste Therapieform, die Chemotherapie, soll schnelles Zellwachstum verhindern und dabei die Tumorzellen bekämpfen. Da der kindliche Körper aber darauf ausgelegt ist, schnell zu wachsen, werden dabei auch viele gesunde Zellen zerstört, wodurch oft irreversible Schäden angerichtet werden. Dies geht so weit, das einige Kinder an einem sekundären Krebs erkranken, der durch ihre Therapien verursacht wurde.

Im Alter von 45 Jahren haben laut der oben genannten Studie 80% der Menschen, die in ihrer Kindheit Krebs überlebt haben, Behinderungen oder lebensbedrohliche Gesundheitsprobleme.