Über uns

 

JanineIch2Die Aktion ‚Kunst gegen Kinderkrebs‘ wurde im August 2012 von den damals 19-jährigen Frauen Janine Täufer und Ronja Lutz gegründet. Unsere Idee war es, Kunstgegenstände anzufertigen und sie über das Internet zu verkaufen, um Spenden für die Hilfe krebskranker Kinder zu sammeln. Inzwischen bekommen wir Kunstwerke von Künstlern aus ganz Deutschland zugeschickt, die wir zum Verkauf anbieten dürfen. Jeder, der mitmachen möchte, kann uns seine Kunstwerke schicken. Wir verkaufen diese über unseren Online-Shop oder nehmen sie mit zu Verkaufsveranstaltungen. 100% des Gewinns, den wir erzielen, wird direkt für die Hilfe krebskranker Kinder verwendet. Mehr zur Verwendung der Spenden erfahren Sie hier.

 

 

Ronja

Mein Name ist Ronja, ich bin 24 Jahre alt und studiere Medizin in Erlangen.

Vor vier Jahren bin ich durch Youtube auf die Geschichte eines kleinen Mädchens namens Tayl_mg_9090-3-kopie_transpor Love aufmerksam geworden, das in seinen ersten fünf Lebensjahren gleich zweimal an Krebs erkrankt ist. Taylor hatte erst ein Neuroblastom, doch die Therapien, die sie dagegen erhielt, griffen ihren Körper so stark an, dass sie kurze zeit später Leukämie entwickelte.

Es traf mich sehr, dass dieses Mädchen schon mit so jungen Jahren einen solchen Leidensweg hinter sich hatte, also erzählte ich meiner Freundin Janine davon. Wenig später beschlossen wir gemeinsam, dass wir etwas tun wollten um krebskranken Kindern zu helfen, also gründeten wir die Aktion „Kunst gegen Kinderkrebs“.

Ich habe mich inzwischen viel mit dem Thema Krebs bei Kindern beschäftigt und ich finde es wichtig, diesen Sachverhalt mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Alleine in Deutschland erkranken jährlich ungefähr 1800 Kinder an Krebs und nachdem diese Diagnose gestellt wurde, stehen den Kindern und ihren Familien sehr schwere Jahre bevor, in denen die Kinder mit Medikamenten behandelt werden, die großen Schaden anrichten können. Ich finde es sehr wichtig, betroffenen Familien so gut es geht zu helfen.

Kunst gegen Kinderkrebs ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens geworden und ich freue mich riesig über die vielen Menschen, die uns unterstützen und über jeden Meilenstein, den wir gemeinsam erreichen.

 

 

Angelika

Mein Name ist Angelika Maczurek, ich bin 55 Jahre alt und wohne in Gera. Ich arbeite seit acht Jahren in der telefonischen Kundenbetreuung für einen großen Telekommunikationsanbieter.

Meine Hobbys sind unser Garten und meine Tiere, die alle aus dem Tierschutz stammen und von denen jedes seine eigene, besondere und traurige Geschichte hat.

Ehrenamtlich arbeite ich seit einigen Jahren im „Schlupfwinkel Gera, Kinderschutzbund Gera e.V.“

Zu „Kunst gegen Kinderkrebs“ bin ich gekommen, als es die Aktion eigentlich noch gar nicht gab. Ich bin mit Ronja seit über 5 Jahren privat befreundet und vor über vier Jahren erzählte sie mir von ihrem VoAngelika2rhaben, das sie mit ihrer Freundin Janine plante.

Die Idee fand ich sofort super und bot den beiden auch gleich meine Hilfe an beim Organisieren der Aktion, da ich selbst einige Jahre selbständig war.

Ich stand von Anfang an hinter der Aktion, obwohl keiner von uns dreien auch nur im Geringsten ahnte, was da mal Großes aus einer Idee entstehen würde.

Wenn ich jemandem in meinem Umfeld davon erzählte, wurde ich belächelt, wie ich das unterstützen könne, das sei doch nur eine Spinnerei.

Mich faszinierte, was zwei damals 19 jährige Mädchen für Pläne hatten und mit wie viel Herzblut sie diese umsetzten. Ronja bemalte Tassen und T-Shirts, malte die schönsten Bilder und Janine schneiderte die tollsten Sachen, die dann über den Onlineshop verkauft wurden.

Ich unterstützte die beiden lange aus dem Hintergrund mit Werbung und dem Organisieren von Märkten und Veranstaltungen in Nürnberg. Da die beiden aber auf Grund von Ronjas Studium und Janines Lehre irgendwann nicht mehr so oft zu Verkaufsveranstaltungen gehen konnten, kamen Ronja und ich im April 2015 auf die Idee, die Aktion mit einem Informations- und Verkaufsstand im Großraum Gera bekannter zu machen. Kunstwerke waren ja mittlerweile genug im Lager, da wir ganz liebe Helfer aus ganz Deutschland haben, die uns die schönsten Sachen anfertigen.

Das Schöne daran ist, auf den Märkten und Festen kann man nicht nur die Produkte verkaufen, man knüpft auch neue Kontakte, durch die man Tipps für andere Veranstaltungen und Märkte bekommt oder bei denen uns liebe Menschen anbieten, Kunstwerke für uns herzustellen.

Mir liegt dieses Projekt auch so sehr am Herzen, weil vor vielen Jahren die Tochter einer guten Freundin schwer an Krebs erkrankt war und es jetzt ein Kind in der nahen Verwandtschaft betrifft.

So lange es „Kunst gegen Kinderkrebs“ geben wird, werde ich als aktives Mitglied mit ganzem Herzen dahinter stehen.

 

 

Claudia

Ich heiße Claudia, bin 44 Jahre alt, verheiratet und Mama von 3 wunderbaren Kindern. Dennis (23), Alex (13) und Andi (für immer 6).

Unser Nesthäkchen Andi erkrankte im Dezember 2010 an Leukämie. Nach einer 8-monatigen Inteclaudia4nsiv-Therapie und vielen Höhen und Tiefen gewann er den Kampf.

Aber der Krebs kam zurück – in einer anderen Form. Neuroblastom IV. Andi ließ sich nicht unterkriegen und er kämpfte und siegte noch einmal!

Doch durch die vielen Therapien war sein Körper so sehr geschwächt, dass er gegen eine dritte Krankheit (HLH) nicht mehr kämpfen konnte.

Am 26. August 2013 bekam Andi seine Flügel…

Kurz darauf hörte ich zum ersten Mal von ‘Kunst gegen Kinderkrebs’. Und ich war von Anfang an ein großer ‘Fan’ von diesen Menschen, die sich so sehr für krebskranke Kinder und ihre Familien einsetzen. ‘Kunst gegen Kinderkrebs’ ist eine wunderbare Sache! Und es ist so wichtig, was sie tun… helfen und aufklären!

Meine Tochter, meine Mutter und ich fingen an, verschieden Sachen für ‘Kunst gegen Kinderkrebs’ zu gestalten (wir häkelten und bastelten) und es war ein gutes Gefühl, etwas tun zu können.

Für die Facebook-Seite von ‘Kunst gegen Kinderkrebs’ hab ich schon den einen oder anderen Text geschrieben… von meinen Erfahrungen erzählt.

Und dann wurde ich gefragt, ob ich Mitglied des Teams werden möchte! Ich hab mich so sehr darüber gefreut! Es bedeutet mir so viel, Teil des Teams sein zu dürfen. Und dieses Gefühl, etwas Gutes tun zu können, gibt einem selber so viel!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als ‘betroffene Familie’ jede Unterstützung brauchen kann!