Wohin Ihr Geld kommt

Wir verwenden unsere Spendengelder für drei verschiedene Bereiche. EKK_Logo

Den größten Teil unserer Spenden geben wir an die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg. Dort wird das Geld verwendet, um krebskranken Kindern und ihren Familien in Nürnberg und der Umgebung zu helfen. Die Elterninitiative arbeitet eng mit der Regenbogen-Station, der Kinderkrebsstation der Cnopf’schen Kinderklinik zusammen und hilft dort dabei den Alltag für die betroffenen Familien grundlegend zu verbessern. Informationen darüber, was die Elterninitiative genau macht, finden Sie auf ihrer Internetseite.

Bisher konnten wir der Elterninitiative eine Gesamtsumme von 12.000 € überreichen.

 

Es ist uns außerdem ein großes Anliegen über eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise aufzuklären. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden in Zukunft einen zweiten Teil unserer Spenden zu verwenden, um Familien mit krebskranken Kindern finanziell zu unterstützen, die ihre Ernährung umstellen möchten, um so die Therapie ihres Kindes positiv zu unterstützen. Wir möchten zu diesem Zweck eine Kooperation mit der Gesellschaft für Gesundheitsberater GGB e.V. auf- und ausbauen, deren Gründer Dr. med. Max Otto Bruker den Begriff der „vitalstoffreichen Vollwertkost“ geprägt hat. Im Oktober 2016 durften wir Kunst gegen Kinderkrebs auf einer Tagung der Gesellschaft für Gesundheitsberater vorstellen, woraufhin uns von deren 1. Vorsitzenden Frau Ilse Gutjahr-Jung 50 Exemplare des Buches „Unsere Nahrung – unser Schicksal“ zur Verfügung gestellt wurden. Dieses Buch klärt umfassend über viele Krankheiten, deren Ursachen und eine gesunde Ernährung auf. Wir freuen uns, die Bücher nun an betroffene Familien weitergeben zu können. Wenn Sie selbst ein Kind haben, das Krebs hat oder hatte und an Informationen zum Thema Ernährung interessiert sind, melden Sie sich gerne bei uns. Wir würden Sie sehr gerne unterstützen!

 

Den Rest unserer Spenden verwenden wir, um krebskrankern Kindern direkt und persönlich eine kleine Freude zu machen.

Dazu folgen hier ein paar Beispiele.

 

Marie

Von der 15-jährigen Marie erfuhren wir, indem uns ihre Mutter Antje ein großes Paket mit selbstgestrickten Sachen zuschickte. Sie hatte in der Uniklinik in Erlangen von der Mutter eines anderen betroffenen Kindes von unserem Projekt erfahren und war sofort begeistert. Sie informierte sich im Internet über Kunst gegen Kinderkrebs und beschloss dann, uns mit Produktspenden zu unterstützen. Wir freuten uns sehr darüber und nähten für Marie einen Loopschal, den wir ihr zuschickten, um ihr eine kleine Freude zu machen. Einige Zeit später trafen wir uns mit Marie und ihrer Mutter und filmten ein Interview mit den beiden. Sie erzählten uns viele bewegende Sachen über Maries Kampf gegen den Krebs.

Als Marischal_04_detaile 14 war ging es ihr plötzlich immer schlechter und sie verlor sehr viel Gewicht. Ihre Mutter brachte sie zu einigen verschiedenen Ärzten, doch keiner von ihnen konnte etwas feststellen. Alle schickten sie wieder weg, doch Antje wusste, dass etwas mit ihrer Tochter nicht stimmte. Als sie Marie schließlich in die Uniklinik nach Erlangen brachte und dort endlich auf Ärzte traf, die feststellen konnten, was Marie hatte, musste Marie sofort auf die Intensivstation aufgenommen werden. Sie war stark untergewichtig und ihre Werte waren außer Kontrolle geraten. Marie erhielt die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. Manche ihrer Lymphknoten waren so stark vergrößert, dass sie die Größe ihrer Faust angenommen hatten und auf Speiße- und Luftröhre drückten. Die Ärzte starteten sofort mit der Krebsbehandlung und konnten Marie sehr gut helfen. Nach intensiver und kräfteraubender Therapie ist Marie inzwischen krebsfrei. Sie geht wieder ganz normal zur Schule, genießt ihre restliche Kindheit und es geht ihr gut.

 

 

Alyna Marie
Der kleinen Alyna Marie, einem Mädchen mit einem Hirntumor, haben wir dieses T-Shirt mit der Aufschrift ‚little princess‘ und eine Mütze für den Winter zugeschickt.

Wenige Tage vor Alynas Geburt erfuhr ihre Mutter, dass Alyna unter Hydrocephalus, einem sogenannten „Wasserkopf“ litt. Bei dieser Erkrankung kann das Gehirnwasser nicht richtig abfließen, so dass der Hirndruck immer weiter steigt. Da bei Kindern die einzelnen Schädelplatten noch nicht fest miteinander verwachsen sind, werden sie bei Babys mit dieser Erkrankung auseinander gedrängt, so dass die Kinder einen stark vergrößerten Kopfumfang haben.

Die Ärzte sagten Alynas Mutter, dass sie nicht wüssten ob ihre Tochter die Geburt überleben würde. Zusätzlich gab es bei Untersuchungen vor der Geburt Anzeichen dafür, dass Alyna möglicherweise nicht selbSONY DSCstständig atmen können würde.

Doch Alyna überlebte die Geburt. Sie wurde sofort an Atmengeräte angeschlossen und ihr Zustand besserte sich. Aber als sie nur wenige Tage alt war folgte dann der nächste Schock. In Alynas Kopf wurde eine undefinierbare Masse gefunden und sie bekam die Diagnose Krebs. Noch ehe die Kleine ihre erste Lebenswoche hinter sich gebracht hatte wurde sie mit Hospizversorgung nach Hause geschickt. Man sagte ihren Eltern, dass es keine Hoffnung gäbe, dass Alyna überleben würde.

Doch sechs Monate später lebte Alyna noch immer und sie wurde immer kräftiger und machte große Entwicklungsfortschritte. Also beschlossen ihre Eltern, sie zu einem anderen Arzt zu bringen. Der Arzt konnte den Eltern nicht sagen, ob Alyna überleben würde, aber er gab ihr eine Chance. Sie erhielt Chemotherapie und mehrere Operationen zur Entfernung von Teilen des Tumors und zum Einsetzen eines sogenannten Shunts, über den das Gehirnwasser abfließen sollte. Die Therapie schlug an, Alynas Kopfumfang reduzierte sich und bald zeigten Untersuchungen, dass die Chemo wirkte – ihr Tumor verkleinerte sich. Alyna durfte ihren ersten Geburtstag erleben, obwohl die Ärzte ihr schon vor ihrer Geburt kaum eine Chance zugesprochen hatten.

Man fuhr mit den Therapien fort wie bisher und setzte große Hoffnungen in deren Wirkung. Doch die nächste Kernspintomographie zeigte nicht die erhofften Ergebnisse. Im Gegenteil: Die Chemo hatte aufgehört zu wirken und der Tumor hatte sich in sämtliche Bereiche ihres Gehirns ausgebreitet. Nun war auch der neue behandelnde Arzt an dem Punkt, an dem er den Eltern sagte, dass es keine Hoffnung mehr für Alyna gäbe. Die Eltern nahmen ihre Tocher mit zu sich nach Hause und schickten Alynas medizinische Befunde an sämtliche Krankenhäuser im Land, in der Hoffnung irgendein Arzt könnte wissen, wie man ihre Tochter retten könnte. Zugleich versuchten sie, Alyna jeden verbleibenden Tag so schön wie möglich zu machen. Als Alyna schon deutlich schwächer wurde, fuhren sie mit ihr nach Disney Land, um ihr noch ein paar Tage ‚Kindheit‘ zu schenken. Wenig später starb Alyna im Alter von nur 15 Monaten.

 

 

Niklas

Dem 12-jährigen Niklas sendeten wir eine Mütze, ein Buch über Erkältungskrankheiten für seine Mutter und ein Glas Manuka Honig, dass sich seine Mutter für Niklas wünschte.

Niklas hatte schon als kleineSONY DSCs Kind immer wiederkehrende gesundheitliche Probleme, von einfachen Erkältungen, über Nasennebenhöhlenentzündungen bis hin zu entzündeten Mandeln und Flüssigkeitsansammlungen hinter einem seiner Trommelfelle. Deshalb dachte sich seine Mutter nicht viel, als er mit 6 Jahren stark geschwollene Lymphknoten auf beiden Seiten des Halses hatte. Doch nach einer Biopsie bekam Niklas die erschreckende Diagnose Lymphdrüsenkrebs.

Er bakam Chemo, die glücklicherweise anschlug und den Krebs zurück drängte. Doch Niklas war seitdem nicht mehr richtig gesund. Seine Lymphknoten zeigen immer wieder eine leichte Aktivität und er leidet unter ständigen Infekten. Sieben Monate nachdem die Krebstherapie beendet war wurde ihm ein Immundekeft diagnostiziert, wegen dem er noch immer behandelt werden muss.
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Da Niklas trotz der 6 Jahre zurückliegenden Krebserkrankung ständig krank ist und seine Mutter das Gefühl hat, das sämtliche Antibiotika nicht mehr anschlagen, hat sie sich gewünscht Manuka-Honig für Niklas ausprobieren zu können. Es heißt in der alternativen Medizin, das Manuka-Honig starke antiseptische Wirkungen habe und auf eine natürliche Art gegen Infekte helfen könne. Ob das so ist, wissen wir persönlich nicht, aber wir wollten Niklas Mutter die Möglichkeit geben, es auszuprobieren. Deshalb haben wir Niklas ein kleines Paket mit dem Honig, einem Buch mit dem Titel „Erkältungen müssen nicht sein“ von Dr. med. Max Otto Bruker (für seine Mutter) und eine selbstgestrickte Mütze von einer unserer tollen Helferinnen geschickt.